| Inhalt_AV: | MA: Heute ist der 12. Oktober 2012, wir führen das Interview mit Frau Urban fort. Ich hätte jetzt noch ein paar Fragen zu Mannheim, so allgemein, bzw. eine Frage auch nochmal mit diesem persönlichen Bezug. Haben Sie im Laufe Ihres Lebens die Möglichkeit gehabt auch an einem anderen Ort zu leben, also umzuziehen? Gab es mal so eine Option? HU: Ja. Ja, ich habe also meinen Weg von Breslau nach Mannheim ist alles andere als gradlinig verlaufen. Ich habe eine Zeit lang, ein paar Monate mal im Ruhrgebiet gelebt. Ich war fast ein Jahr in Berlin. Ich war in Hannover, vor allen Dingen einige Jahre in Niederbayern, und dann hier 1949 nach Mannheim. Zwar immer im Zeitraum von viereinhalb Jahren ehe ich hier zu Potte gekommen bin. MA: Aber dann, als Sie da waren, gab es dann mal irgendwann so im Leben so dass…? HU: Nein, eigentlich nicht, dadurch dass mein Mann hier seine Existenz aufgebaut hat, wir hier geheiratet hatten, die Kinder auf die Welt kamen, dann… und irgendwie, wissen Sie, nach dem allen, was gewesen ist, waren wir auch sehr froh, irgendwie sesshaft zu sein. Wir hatten mal mit dem Gedanken gespielt auszuwandern, das war mal so eine Welle, Ende der fünfziger Jahre. MA: USA oder…? HU: Nein, nein. Es ging damals um Angola usw., also hinterher habe ich mir gedacht, welcher Schutzengel hat mich davor bewahrt, also das ist dann… aber irgendwie… mein Mann hat eigentlich immer mehr Fernweh gehabt als ich, der hätte gerne noch auch mal was anderes gemacht, aber wir waren dann in diesen Zwängen, drei Kinder. MA: Und seit den fünfziger, sechziger Jahren fing es ja dann an mit der, also dass die ersten Gastarbeiter nach Deutschland kamen und eben auch nach Mannheim. Haben Sie das damals so bewusst wahrgenommen, hat sich das… hat sich Mannheim auch verändert so im Laufe der Jahre, was das betrifft? HU: Ja. Dass Mannheim sich so verändert hat könnte ich nicht sagen, aber ich kann mich erinnern so die ersten Begegnungen, das war so beim Friseur, das waren plötzlich Jugoslawen oder Italienerinnen, die Friseusen. Es kamen ja hier so italienische Lokale wie Pilze aus dem Boden und das war neu und interessant und das hat man gern ausprobiert. Ich weiß noch wie ich bei Bekannten die erste Pizza meines Lebens gegessen haben, das war also was ganz Exotisches damals. Heute kann man darüber nur lachen. Ich habe das schon gemerkt, nur da, wo ich gewohnt habe in diesem Neuhermesheim, das ist ja so eine kleinbürgerliche Enklave, dort sind also so Ausländer nicht in Erscheinung getreten. Aber es gab schon auch die ersten Gastarbeiterwitze dann, und es war eigentlich ein Gesprächsthema, dass wir jetzt hier solche Leute haben. Wir waren nicht mehr die einzigen die gekommen sind, fremd in die Fremde, sondern da kamen jetzt noch Andere. MA: Also haben Sie diese Verbindung damals auch so hergestellt, auch so zwischen sich und also wie Sie es jetzt sagen, stellen Sie es ja her… HU: Ja. MA: Haben Sie das damals auch schon so betrachtet? HU: Doch, ich erinnere mich an Unterhaltungen mit meinem Mann, dass wir immer gesagt haben, naja, die haben es mindestens so schwer wie wir oder vielleicht noch viel schwieriger, weil sie ja doch ein Stückweit aus einem anderen Kulturkreis kommen. MA: Und würden Sie jetzt auch mit Blick auf heute dann, von damals zu heute, wenn Sie sich heute die Stadt anschauen, sagen, dass sich da so ein Wandel in der Stadt vollzogen hat, jetzt mit immerhin vierzig Prozent Migrantenanteil, oder finden Sie, das hat sich… war gar nicht so…? HU: Wissen Sie, Mannheim sagt man ja, ist schon immer sehr offen gewesen. Und ich glaube schon, dass man hier Gastarbeiter oder Migranten sehr viel besser aufgenommen hat als z.B. in Niederbayern. Oder auch im Saargebiet oder so. Das ist schon ein bisschen, wie soll ich sagen, die haben hier so ein bisschen die Toleranz schon von Anfang an gelebt und kennen gelernt. Aber ob sich Mannheim verändert hat, weiß ich nicht. Nur bin ich heute oft enttäuscht, dass heute es noch so viel Menschen gibt, die das ablehnen. Weil dass wir ein Land sind, wo wir gar nicht mehr dran vorbeikommen an den Migranten, das haben viele überhaupt noch nicht kapiert, die möchten am liebsten so eine Mauer drum ziehen. Das kam auch schon als die Ostdeutschen kamen. Ich erinnere mich, da habe ich damals noch in der Schule gearbeitet und da kamen also viele Aussiedler, Russlanddeutsche usw., und die haben es also auch schwierig gehabt. Und da war es schon, ging schon so eine Spaltung durch die Stadt. Das hat sich eigentlich durchgezogen seit meiner Ankunft hier bis zu jetzt zu den ganzen anderen Migranten, dass es immer wieder heißt, „Naja gut, die kriegen alles und wir kriegen nichts“, so ungefähr, es gibt so ein paar Leute die das noch so drauf haben. Aber verändert, dass es die Stadt verändert hat? Natürlich, vom Äußeren. Gehen Sie doch mal durch die Planken, ich möchte mal so ganz grob zählen wie viele da einheimische Mannheimer sind oder wie viele eben auch Mannheimer sind, aber nicht hier geboren sind, sondern hierhergekommen sind. MA: Und denken Sie – Sie haben es ja schon angedeutet, aber ich wollte nochmal explizit fragen –, dass alle Migranten trotz der Unterschiede oder ihrer unterschiedlichen Herkünfte und Hintergründe usw., dennoch so eine gemeinsame Erfahrung teilen? Sie haben es ja schon angedeutet, aber… HU: Ja, ja bin ich unbedingt der Ansicht. Wissen Sie, ich habe mal ein Zeitzeugen-Projekt, eine Zeitzeugen-Veranstaltung in einer Mannheimer Schule gemacht, in einer berufsbildenden Schule mit über fünfzig Prozent Ausländeranteil, also es war nicht die allerfeinste Klientel da, lauter solche Kawenz-Männer, die Sechzehn-, Siebzehn-, Achtzehnjährigen. Und das waren zwei Klassen und als die Veranstaltung zu Ende war, da hat der eine Lehrer, der dabei war, gesagt, „Ich habe die Klassen noch nie so ruhig erlebt“. Und ein paar Tage später rief er mich an und sagt, sie haben das nachbereitet und haben gesagt, also die Schüler waren sehr beeindruckt davon, dass ich vor fünfzig Jahren dieselben Erfahrungen gemacht habe, die sie heute machen. Das hat sie irgendwie sehr beeindruckt, hat mir dann auch ganz gut getan, dass ich das ein bisschen rüber gebracht habe. MA: Und wenn Sie das jetzt so im Einzelnen benennen würden, dieselben Erfahrungen? HU: Ja gut, dass sich eigentlich nicht viel geändert hat, würde ich sagen. Die Menschen – es gibt solche und solche, und die unterschiedlichen Erfahrungen… es wird halt immer drauf ankommen, ob man auf dem Land lebt, ob man in einer Stadt lebt, in einer Großstadt, ob man in der Innenstadt lebt oder in Neuostheim oder Oststadt, das sind eben solche Unterschiede, die man gar nicht irgendwie so differenziert benennen kann. MA: Ja. Was ist für Sie typisch an Mannheim? HU: [lacht] Was ist typisch an Mannheim? Für mich persönlich oder..? MA: Ja, für Sie persönlich. HU: Für mich persönlich. Also Mannheim bietet kulturell eine ganze Menge, Mannheim ist lebendig, Mannheim macht von der Wirtschaft was her, Mannheim hat eine fantastische Umgebung in zwanzig Kilometer Umkreis. Das sind die Dinge, die ich hier eigentlich schätze. Ich komme mit den Menschen gut zurecht. Was fällt mir noch ein zu Mannheim? Nur das Mannheimerische Gebabbel, das mag ich nicht. Ja, Mannheim hat eine tolle Geschichte, ich habe mich sehr mit der Kurpfälzer Geschichte beschäftigt, weil ich das hochinteressant finde, wie das hier so alles gewachsen ist. Aha, wenn ich am Schloss vorbei komme, da denke ich immer naja, wenn das Schloss so was erzählen könnte aus früheren Zeiten, also auch die Verbindung über Schwetzingen und wo sich das alles abgespielt hat, das ist schon interessant. Und ich muss sagen, mein Mann und ich wir haben uns ziemlich schnell auch mit Mannheimer Geschichte befasst, weil wir uns gesagt haben, wir leben hier und unserer Heimat ist alles abgebrochen, wir müssen jetzt gucken, dass wir hier auch ein bisschen Wurzeln ziehen vor diesem Hintergrund. Und ich glaube das ist mir zu mir ein großes Stück weit gelungen. MA: Und gibt es einen Ort, wo Sie sagen würden, das ist mein Mannheim, haben Sie so die Vorstellungen, ein Ort? HU: Mein Mannheim das ist das Umfeld der Christuskirche, weil ich sechzig Jahre hier wohne, hier habe ich meinen Bekanntenkreis, hier sind meine Kinder konfirmiert, getraut, und, und, und. Und das ist meine vertraute Gegend, der Wasserturm, die wunderschöne Anlage, also mein Umfeld, das ist mein Mannheim. Ich sag Ihnen ganz ehrlich, ich war noch nie auf dieser Welt auf der Schönau und ich kenne also auch nicht die Gartenstadt und was gibt es denn noch alles. MA: Ja, Mannheim ist recht groß, das kann man gar nicht so auf dem… HU: Also die ganzen Randgebiete, nicht. Aber ich habe vor, wenn ich mal viel Zeit habe, ich hoffe ich kann das mal, dass ich mich einfach in den Bus oder in die Straßenbahn setze. Vogelstang habe ich schon mal erkundet. MA: Ja, da haben Sie ja ein bisschen was vor dann. Ja, dann zuletzt wollte ich nochmal Sie bitten aus Ihrem Projekt zu berichten. Sie haben ja selbst mal ein Zeitzeugen-Projekt gemacht als Koordinatorin, nicht als Zeitzeugin, und einfach wenn Sie da so ein bisschen drüber erzählen würden. HU: Als ich noch im Schuldienst war, da bleibt es ja nicht aus, dass man mal was von der eigenen Geschichte erzählt, und es waren ja auch junge Erwachsene, die ich da dann unterrichtet habe im Berufsfortbildungswerk. Die werden immer gefragt haben, „Ach, erzählen Sie doch mal, wie war denn das? Sie haben ja den Krieg erlebt“. Irgendwie habe ich mich immer gefreut über das Interesse, aber ich habe ja keine Zeit gehabt und da habe ich immer im Hinterkopf gehabt, daraus müsste ich mal was machen. Und dann habe ich zufällig etwas gehört von einer Stiftung in Stuttgart, die sich damit beschäftigt und dass die solche Projekte fördert. Und zwar „Jes, Jugend engagiert sich“ – weiß nicht ob Ihnen das ein Begriff ist, Landesstiftung Baden-Württemberg. Ja und da habe ich da ein paar Mal hingeschrieben und meine Idee vorgestellt und die fanden das gar nicht schlecht. Da habe ich mich da beworben, und zeitgleich lief hier noch eine Mentoren Ausbildung von der Stadt in Mannheim und da war eine Dame von Stuttgart von der Landesstiftung da und mit der habe ich dann gleich Kontakt aufgenommen und da ging das. Ja, jetzt war die Schwierigkeit, ich habe ja auch die Kriterien vorgegeben bekommen, das musste also etwas Generationsübergreifendes sein, Jugendliche sollten sich im Projektzeitraum mindestens vierzig Stunden ehrenamtlich engagieren, das ist ja schon ein ziemlicher Anspruch. Und dann habe ich überlegt, was ich da mache. Da habe ich mir erst mal so betroffen Senioren gesucht in meinem Umfeld, Christuskirchengemeinde wo ich wusste, oder der, der selber kein Flüchtling war, der kannte jemanden. Und diese Dame von Stuttgart, die hat mir noch empfohlen, ich soll ein Inserat in die Zeitung setzen, einen Aufruf machen, und das wollte ich aber nicht. Ich sage Ihnen auch warum, weil ich Angst hatte, dass sich da Leute melden, die für Ihre revanchistischen Gedanken irgendeine Bühne haben wollten nach dem Motto, „Die bösen Polen haben uns unsere Heimat weggenommen“. Also ich habe das so ein bisschen handverlesen gewollt. Und da habe ich auch über dreißig Leute zusammen gekriegt und dann ging es um die Jugendlichen. Habe ich hier in Schulen rumgefragt, hat nicht geklappt. Und dann habe ich durch Zufall durch jemanden Kontakt bekommen mit einem Professor Grosser vom Historischen Institut der Uni Mannheim und der war auch interessiert dran. Der war auch bereit als Ko-Mentor mit einzusteigen und hat gesagt, ja, ich könnte das Projekt vorstellen in einer seiner Vorlesungen, aber ob sich Jugendliche melden, Studenten, kann er mir nicht zusagen. Und was soll ich Ihnen sagen, es haben sich achtundzwanzig gemeldet, und das war wirklich ein toller Erfolg. Und die sind auch bis auf zwei bis zum Schluss bei der Stange geblieben. Ja und dann hat der im Wintersemester eine Vorlesungsreihe gemacht und seine Studenten, die mussten eine Hausarbeit anfertigen und ich konnte als Gasthörer mit in die Uni kommen und konnte jedes Mal, bei jeder Vorlesung, hinterher mein Projekt vorstellen, gucken wie es läuft, mit den Studenten mich besprechen, also es war eine ganz tolle Sache. Hat mir sehr, sehr viel gebracht, der Kontakt mit jungen Leuten, dass die mich Oma dann so vorurteilsfrei angenommen haben, also es war wirklich eine tolle Zeit muss ich sagen. Ja und wir haben drei Gruppen gebildet. Die eine hat Recherchen betrieben, im Stadtarchiv und auch sonst, hier bei der Stadt Mannheim usw. Die zweite Gruppe, das war die größte Gruppe, die hat die Interviews gemacht, ich habe die Kontakte hergestellt, und die sind dann also zu den Betroffenen ins Haus gegangen. Und mit der dritten Gruppe habe ich diese Broschüre gemacht. Das hat mich… ich hatte zwar vorher schon graue Haare, aber sonst hätte ich sie dabei bekommen [lacht]. Ja, also Sie können sich ja vorstellen, das war also eine Sache, die mich rund um die Uhr beschäftigt hat. Ich habe solche Mappen mit E-Mails gehabt usw., was war ich froh, dass ich da einigermaßen firm am PC war. Ja, nachher gingen die Interviews, wir hatten zwischenzeitlich einige Treffen mit Studenten und Senioren, da habe ich immer hier in diesem Kopernikus-Seniorentreff da einen Raum gemietet, musste natürlich furchtbar jonglieren mit den Geldern, die ich bekommen habe, mit Porto und so, aber wem sage ich das wahrscheinlich, nicht? Und dann ging es darum, dass wir also eine Abschlussveranstaltung machen. Und da passt die prima, das war 2007, Stadtjubiläum. Und Dr. Nieß, da habe ich offene Türen eingerannt, also wirklich sehr hilfsbereit und kooperativ, der hat uns dann den Friedrich-Walter-Saal zur Verfügung gestellt, und dann die Studenten, die haben ein Uni-Band auf die Beine gestellt und ich habe mit der Stadt, die haben die Bewirtung übernommen. Deshalb hieß ja auch die Broschüre, die hat zuerst für mich einen ganz anderen Arbeitstitel gehabt, haben wir dann praktisch Mannheim mit ins Boot geholt, „Wege nach Mannheim“, und da hat – Sie haben es ja gesehen – der OB hat dann auch ein Leitwort geschrieben. Ja, und dann war 2007 eben… unter Hochdruck gearbeitet. Das Schlimme war, dass ich eben sechs Wochen vor dieser Abschlussveranstaltung meine dritte Krebserkrankung bekam und im Krankenhaus landete, aber irgendwie hat… MA: Hat das doch noch dann alles hingehauen? HU: Irgendwie hat das Projekt mir auch geholfen gesund zu werden. Ich habe also einen Tag nach der OP einen Laptop am Bett gehabt, da kamen die Krankenschwestern gucken [lacht]. Ich habe gedacht jetzt habe ich ein Jahr da ran gehangen, ich kann das jetzt nicht einfach schleifen lassen. Und es war also wirklich, diese Abschlussveranstaltung, ein ganz toller Erfolg, hat also alles wirklich super geklappt. Wir hatten hundertzwanzig Gäste, das ist sehr viel für so eine Veranstaltung. Ja und dann ging es eben darum, das Projekt sollte eine gewisse Nachhaltigkeit beinhalten, und da war dann eben schon mein Vorschlag gegenüber der Stiftung, dass ich das eben dann an Schulen weitertragen wollte. Der Geldhahn war dann zugedreht, Geld gab es nicht mehr, und irgendwie musste ich dann gucken wie ich über die Runden kam. Ich habe dann also… weiter bin ich Klinkenputzen gegangen, und habe dann noch von den Rotariern eine Spende bekomme, weil ich da jemanden kannte, und habe da so ein paar Stellen angezapft, so dass es einigermaßen ging. Die Kosten waren ja dann auch minimal, wir hatten nochmal ein schönes Treffen gehabt, ich habe dann ein sogenanntes Dankeschön-Essen mit den Studenten gemacht, das war auch ganz toll. Ja und dann lief es also mit den Schulen und wie gesagt, inzwischen war ich an zehn Schulen und zwei, drei Veranstaltungen in Stuttgart und dann noch in kleinerem Kreis bei Santaclara habe ich mal was gehabt in einer Gemeinde, und dann kam eben mein Ausfall durch Operation und Krankheit, so dass das ein bisschen auf Eis gelegen hat, aber irgendwie bin ich schon wieder dabei, dass es nochmal weitergeht. MA: Schön. HU: Soviel zu meinem Projekt. MA: Ja, sehr schön. Ja, das war es dann jetzt auch eigentlich von meiner Seite, ich danke Ihnen sehr, dass Sie sich die Zeit genommen haben. HU: Ja, es hat mir auch Freude gemacht, einfach mit jemandem mal darüber zu reden, und ich muss sagen, ich wünsche mir nichts sehnlicher, als dass ich noch ein bisschen weitermachen kann, denn ich war immer wieder erfreut über das Interesse von jungen Leuten, die eben keine Ahnung haben, und die immer dann gesagt haben, wenn sie so was von jemandem hören, der es selber erlebt hat, ist das ganz was anderes als wenn sie es im Unterricht vorgesetzt kriegen oder ein Buch lesen oder sonst was. Und das geht einem ja selber auch so, und deshalb hoffe ich… MA: So ging es mir jetzt auch muss ich sagen. HU: …dass ich noch ein bisschen irgendwie weitermachen kann. MA: Ja. Vielen Dank. |